Montag, 28. Januar 2008

Auckland - anniversary





Am Wochenende wurde hier in Auckland anniversary gefeiert, und zwar das "ungefähr" 160 jährige Bestehen der Stadt. Für uns als Kölner klingt das etwas verwunderlich: 160 was ist das schon. Aber hier wird der Geburtstag der Stadt tatsächlich jedes Jahr gefeiert, warum auch nicht. Heute am Montag ist hier sogar ein lokaler Feiertag. Wir haben als Familie kräftig mitgefeiert und waren Samstag und Sonntag lange auf dem Fest. Am Sonntag Abend haben wir uns auch das Feuerwerk angeschaut. DIe ganze Feier und das Drumrum waren sehr auf Kinder und Familien zu geschnitten, ganz anders als in Deutschland. Die Mini-Achterbahn war auch nur für Kinder, trotzdem musste Daniel einmal mit Moritz zusammen fahren. Davon werden wir hier kein Bild veröffentlichen, wie Daniel in dem Wagen geklemmt hatte. Julie hat sich sogar alleine getraut und war mächtig stolz.




Die Kinder haben sich noch ihre Gesichter schminken lassen. Sie sahen wirklich spitze aus, wie ihr sehen könnt. Da die Schminkerei nichts gekostet hatte, war der Andrang entsprechend groß. Wir mussten eine Stunde in der prallen Sonne warten. Aber es hat sich gelohnt. Nur Daniels Arme waren am Abend knalle rot.



Lustig war noch, dass wir eine Bekannte aus Deutschland hier getroffen haben. Die Stadt wirkt manchmal wie ein Dorf, man trifft sich halt.

Sonntag, 20. Januar 2008

Neue Wohnung und Julies Schule


Heute haben wir uns die Wohnung angeschaut, die wir ab Februar beziehen werden. Die Lage ist zwar nicht optimal,  direkt hinter dem Container-Hafen, aber die Wohnung an sich ist echt super. Auch das Stadtviertel, in welchem das Townhouse liegt ist  sehr schön. 

Am Samstag haben wir uns auch schon Julies neue Schule angeschaut. Sie sieht von außen sehr einladend aus. Dazu gehört eine große Wiese, ein Spielplatz und ein großer Schulhof. 
Donnerstag und Freitag waren Julie und Moritz schon gemeinsam im Uni-Kindergarten,- und das ohne Englisch zu können! Sie haben sich super geschlagen und werden die kommenden zwei Wochen weiter gemeinsam gehen, bis die Schule anfängt. Für Moritz wäre es toll, wenn er dort bleiben könnte, weil viele Kinder aus fremden Länder dort sind und er nicht der einzige wäre, der erst Englisch lernt. Ob das klappt erfahren wir leider erst zu Semesterbeginn.

Sonntag, 13. Januar 2008

Zwischen Uni und Touri

Die Woche hat Daniel schon im Institut gearbeitet. Die wirklich größte Herausforderung war dabei das Bridge-Spielen mit den Profs. 
Ohne jegliche Ahnung über die Regeln des Spiels musste ich von Anfang an mitspielen. Später habe ich mir dann die Regeln nochmals im Internet in Ruhe durchgelesen, welche mir die anderen Mitspieler bereits ausführlich erklärt hatten. Mathematisch läuft es dagegen besser. Ich komme wieder gut rein ins Thema und bin ganz guter Dinge, dass das Jahr erfolgreich wird.




Neben den Stunden, die Daniel an der Uni war, haben wir aber auch jede Menge von der Stadt und auch von den Stränden um Auckland gesehen.  

Sonntag, 6. Januar 2008

Endlich sind wir da


Nach einem sehr laaangen Flug sind wir dann doch noch in Auckland angekommen. In Hong Kong dachten wir schon wir würden unseren Anschlussflug verpassen, saßen aber später in ganz genau demselben Flieger wie zuvor. Die Chinesen hatten einfach das Abfluggate geändert und wir sind ohne dies zu wissen bis zum anderen Ende des Flughafens geschlendert und dann wieder zurück gerannt. Und der Flughafen ist verdammt lang.
Hier hat uns dann mein Prof und seine Frau vom Flughafen abgeholt und zu unserer Unterkunft, dem alten Bahnhof von Auckland, gebracht. Er hat uns (sehr) kurz ausruhen lassen und uns dann die Uni gezeigt und zum Essen eingeladen. Es war sehr anstrengend, aber genau das richtige. Denn wir sind dann erst Abends ins Bett gekommen und haben die 12 Stunden Zeitumstellung sehr gut überstanden. 

Am Wochenende haben wir sofort angefangen die Stadt zu erkunden. Die haben hier tatsächlich einen schönen roten Bus, der kostenlos einmal um die Innenstadt fährt. Natürlich ist der Sky-Tower somit das erste, was einem hier ins Auge sticht. Und natürlich waren wir gleich drauf. Moritz hat sich aber nicht getraut Sky-diving zu machen und uns war es zu teuer. "-"