Donnerstag, 31. Juli 2008

Und sonst nichts Neues

In NZ ist alles beim Alten: Regen , auch mal Sturm und insgesamt eher ungemütlich. In den Winterferien haben wir auf Haus, Katze und koreanische homestay Schülerin von Bekannten aufgepasst. Seither wollen Julie und Moritz unbedingt eine Katze.

Nun sind wir wieder zurück in unserem Reihenhaus. Sabine fängt wieder an Windeln zu wechseln. Ella ist die Tochter von Sabines Freundin und ist zur Zeit oft bei uns. Sie fühlt sich bei uns pudelwohl, was auch daran liegt, dass Julie und Moritz gern mit ihr spielen.



Die Konferenz und der Workshop sind vorbei. Es war eine sehr intensive Zeit und ich bin froh, dass es wieder ruhiger zu geht. Das heißt direkt nach dem Workshop gab es hier zu Hause alle Hände voll zu tun. Julie hat mit ihren Freundinnen Geburtstag gefeiert. Sabine und ich waren wirklich aufgeregt. Man weiß ja nie: andere Kultur, andere Sitten. Und genau so kam es dann auch. Geplant war wie immer eine Schnitzel Jagd mit Schatz am Ende. Natürlich sollten die Mädchen es nicht zu leicht haben und mussten draußen nach "Schnitzeln" suchen. Da es hier wie gesagt fast nur regnet, ist es schon mal etwas matschig im Park neben an. Da war es dann doch unpassend, dass man in NZ als Mädchen anscheinend eher im Prinzessinnen-Outfit zur Geburtstagsparty geht. Zum Glück hatten wir genug Gummistiefel und sonstige Schuhe parat, damit die Glitzerschühchen nicht dreckig wurden. Es war eine tolle Party und auch Julie hat sich sehr gefreut.

Donnerstag, 10. Juli 2008

Winter!



Es ist Winter in NZ und keiner hat uns gewarnt. Viel Regen und ungemütlich kalt, was nicht so schlimm wäre, wenn es zu Hause wenigstens kuschelig warm wäre. Aber es zieht durch jede Ritze und an Zentralheizungen ist nicht zu denken. Wir schlagen uns dennoch gut und haben auch die deutsche Fußballdepression allmählich überwunden. Ausserdem hatten wir die letzten Tage pünktlich zu Julies Geburtstag strahlenden Sonnenschein. Julie hat eine Kamera bekommen und ein paar Bilder von ihrem Geburtstag gemacht:







Hier sind gerade Ferien. Am Montag waren die Kinder mit Sabine beim "incredible science day" an der Uni, am Mittwoch waren wir im kalten Hallenbad und heute war Julies Schulfreundin aus Korea zusammen mit ihrer Mutter zum Lunch bei uns. Es gab selber gemachtes Sushi. Ich selber war heute Mittag Yum Cha essen mit den Kollegen von der Uni. Die asiatische Kultur ist einem hier wirklich sehr nah.




Die nächsten Wochen werden für mich sehr herausfordernd. Wir haben eine große Konferenz und anschließend einen Workshop, bei dem ich auch kräftig gefordert bin. Es sind schon einige Wissenschaftler angekommen. Es ist sehr international. In unserem Workshop waren zwei Kiwis, zwei Chinesinnen, jemand aus Russland, Malaysia, Pakistan, Korea, England und Deutscheland.