Endlich ist es soweit: Unser erster Ausflug auf die Südinsel. Julie und Moritz wollten unbedingt die Koffer ziehen. Nach einigen Metern hatte ein Autofahrer Mitleid und hat uns mit seinem großen Auto zu unserem Bus gefahren. Mit dem Flugzeug sind wir dann nach Dunedin geflogen, eine lebendige Studentenstadt. Wir haben eine Schokoladenfabrik besichtigt, die sogar einen Schokoladenwasserfall hat. Natürlich mussten wir alle Sorten der Schokolade mal probieren.
Die Stadt und auch die Umgebung hat nach Neuseeländischen Maßstäben einiges an Historischem zu bieten. Zum einen den Bahnhof, der als das meist fotografierte Gebäude Neuseelands gilt. Auch das einzige Schloss des Landes steht hier in der Nähe. Beeindruckender waren für uns aber die Keas, die Robben, die Delphine und die Pinguine, die wir zu Gesicht bekamen.
Wir waren an einem Strand, an dem die Robben ihren Mittagsschlaf halten. Wir haben uns an ihnen vorbei geschlichen, um sie nicht zu stören. Etwas ungewöhnlich für diese Tageszeit kam dann noch ein Pinguin dazu. Beim ersten Versuch aus dem Meer an uns vorbei in die Dünen zu gelangen, hatte er noch zu viel Respekt vor uns und flüchtete zurück ins Meer. Aber dann traute er sich doch und schlich zwischen uns und ein paar Robben hindurch. Es war absolut klasse, den Pinguin so nah zu erleben, wo diese Tiere doch normalerweise sehr scheu sind.
Danach haben wir uns an der Küste entlang nach Milford Sound aufgemacht. Wir haben eine Overnight Cruise auf diesem atemberaubenden Fjord gemacht. Die Nacht war allerdings sehr stürmisch und ungemütlich. Es hat sogar ein wenig geschneit. Auf dem Weg zurück nach Dunedin konnten wir sogar eine Schneelballschlacht machen und einen Schneemann bauen.